Jens Herzer, Professor für Neues Testament in Leipzig, legt mit diesem Kommentar nicht nur einen gründlichen exegetischen und theologischen Kommentar zu den sogenannten Pastoralbriefen (1. Timotheusbrief, 2. Timotheusbrief, Titusbrief, im Folgenden 1 Tim, 2 Tim, Tit) vor, er legt auch überzeugend dar, wie sich der Tit und der 2 Tim sinnvoll in der Biographie (Tit auf dem Weg nach Nikopolis auf der Romreise, 2 Tim während der Gefangenschaft in Rom) und der Theologie des Paulus verorten lassen.
Am Ende der XIV. der mit römischen Ziffern versehenen 14 Studien des Sammelbandes weiß Ulrich H. J. Körtner sich in der Auslegung von Gal 2,20 einig mit Paulus, Luther und Bultmann. Auch sonst bezeugen die, teils den Begriff der Bibelhermeneutik bestimmenden, teils biblische Texte diesem Begriff gemäß auslegenden Überlegungen, dass ein unaufgebbarer und jederzeit aktualisierbarer Kern christlicher Theologie existiert.
Judith Königs Monographie untersucht die basileia tou theou im Markusevangelium aus einer narrativen und hermeneutischen Perspektive. Die Arbeit, die auf ihrer 2022 an der Universität Regensburg eingereichten Dissertation basiert, kombiniert klassische exegetische Methoden mit narratologischen und hermeneutischen Ansätzen, insbesondere einer „Hermeneutik der Körperlichkeit“.